Hausbesuch

Der Hausbesuch

In Ihrem Schlafzimmer stellen wir Ihre Schlafsituation nach. Sie liegen, ich analysiere. So weiß ich, worauf es ankommt und erkenne, welches Schlafsystem für Sie das Richtige ist.

Welche Beschwerden haben Sie, die durch eine falsche Lagerung verursacht oder verstärkt werden?

Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Sie müssen morgens früher aufstehen, weil Sie nicht mehr liegen können
  • Sie drehen sich nachts sehr häufig um und wachen dadurch auf
  • Sie haben lang anhaltende Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich
  • Sie haben trotz medizinischer Therapien nachts verstärkt Schmerzen im Lendenwirbelbereich
  • Sie können nicht in Ihrer bevorzugten Schlafposition liegen (Rücken, Seite, Bauch)

Dann sollten Sie nicht länger warten und das Projekt weiter aufschieben, denn von alleine löst sich dieses Problem nicht. Als Schlafberaterin berate ich Sie individuell und unabhängig – Ihre Bedürfnisse geben den Ausschlag und nicht das Produkt.

Wir verbringen jede Nacht 6-8 Stunden im Bett, da kommt es auf das Wie an. An keinem anderen Ort verbringen wir so viel Zeit. Dennoch sind wir nachlässig bei der Wahl von Matratze, Kissen und Lattenrost. Das sollte nicht sein, denn eine körper- und rückengerechte Lagerung der Wirbelsäule macht den Unterschied und sorgt dafür, dass wir dauerhaft beschwerdefrei schlafen.

Der Hausbesuch ist die Grundlage für eine bedarfsorientierte und kompetente Beratung im Fachgeschäft: Was brauchen Sie tatsächlich neu? Sind neue Matratzen ausreichend oder ist ein komplettes Schlafsystem notwendig? Benötigen Sie auch ein neues Bettgestell oder können Sie Ihr bisheriges weiter verwenden?

Meine Empfehlung beruht nicht auf einem möglichst hohen Umsatz, sondern auf einer realistischen Bewertung der vorhandenen Situation.

Schritt Nr. 1: Das Vorgespräch

Vorgespräch über die aktuelle Schlafsituation und Schlafhistorie der Kunden. Welche Materialien bzw. Schlafsysteme kennen Sie und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht. Welche Beschwerden haben Sie und welche Verbesserung wünschen Sie sich. Die Analyse sagt mir, welches Material und welches System für Sie in Frage kommen und mit welchem Produkt ich Ihre Erwartungen optimal erfüllen kann.

Schritt Nr. 2: Ihr Schlafzimmer

Wie ist Ihr Bett aufgebaut. Die einzelnen Bestandteile wie etwa die Größe und die Anzahl der Kissen sagen schon etwas über Ihre Schlafqualität aus. Wie ist der „Schlaf-Raum“ eingerichtet, gibt es Dinge, die Ihren Schlaf stören könnten. Daran erkenne ich, wo Verbesserungen notwendig sind.

Schritt Nr. 3: Ihre Matratze

Der Bezug wird aufgemacht und der Matratzenkern begutachtet. So erkennt man den Aufbau, das Material und den Zustand der Matratze. Wichtig ist hier zu erkennen, ob die Matratze Alterserscheinungen hat, in der Regel eine Muldenbildung. Ist das der Fall, dann ist die Matratze durchgelegen und nicht mehr nutzbar. Viele Kunden sind überrascht, wenn Sie erfahren, auf was für einem Material sie jahrelang geschlafen haben.

Schritt Nr. 4: Ihr Lattenrost

Was für einen Unterbau haben Sie? In der Regel ist es ein Lattenrost. Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei der Matratze, denn beide wirken zusammen. Sollte der Lattenrost auch erneuert werden? Haben die Leisten genug Bogenspannung oder sind Sie zu weich geworden. Wie ist die Schulterkomfortzone ausgestattet, gibt es eine flexible Seitenlagerung für die Leisten? Sie bekommen eine realistische und ehrliche Einschätzung, ob der Unterbau erneuert werden sollte oder nicht.

Schritt Nr. 5: Liegeprobe

Erkennen von möglichen körperlichen Beschwerden aufgrund falscher Lagerung. Was macht das vorhandene Schlafsystem (Matratze und Unterbau) mit meinem Körper. Welche Beschwerden lassen sich anhand der falschen Lagerung erklären. Daraus wird ersichtlich, welche Änderungen bzw. Verbesserungen notwendig sind.

Schritt Nr. 6: Ihr Schlafverhalten

Wie schlafen Sie: In Rücken-, Seiten- oder Bauchlage? Welches ist ihre bevorzugte Schlafposition? Liegen Sie tatsächlich auch so, wie Sie das möchten oder suchen Sie ständig nach Ausweichpositionen, weil Sie sonst Druckstellen haben? Das Ziel ist es, dauerhaft und schmerzfrei in Ihrer bevorzugten Schlafposition liegen zu können. Nur dann schlafen Sie gut und können regenerieren.

Schritt Nr. 7: Ausmessen

Die exakte Ausmessung des Bettrahmens ist wichtig, damit die Maße des Innenlebens (Matratze und Unterbau) später richtig bestellt werden. Bleibt der Bettrahmen bestehen, wird so sicher gestellt, dass das Schlafsystem auch problemlos eingesetzt bzw. eingebaut werden kann. So wird auch abgeklärt, ob z.B. elektrisch verstellbare Lattenroste mit dem vorhandenen Bett vereinbar wären.

Schritt Nr. 8: Einlegetiefe

Die Einlegetiefe des Bettrahmens gibt vor, wie hoch der Unterbau sein darf, damit er in den vorhandenen Rahmen eingelegt werden kann und wie weit die Matratze „rausgucken“ darf. So wird vor der Bestellung sicher gestellt, dass das neue Schlafsystem auch wirklich in das vorhandene Bett reinpasst und es keine bösen Überraschungen bei der Lieferung gibt.

Schritt Nr. 9: Lagerung Wirbelsäule

Wie bei Schritt 4 wird genau überprüft, welche Beschwerden von einer falschen Lagerung der Wirbelsäule verursacht bzw. verstärkt werden. Liegt die Wirbelsäule gerade oder ist die Matratze zu weich, zu hart, zu alt oder einfach schlecht. Der Kunde soll selber spüren, wo es unangenehm ist. Oft erkennen Kunden dann erst den Zusammenhang zwischen den Beschwerden und der falschen Lagerung.

Schritt Nr. 10: Abtasten der Wirbelsäule

Das Abtasten der Wirbelsäule verdeutlicht in der Regel die Problematik. Hier kann nochmal im Detail auf die einzelnen Bereiche eingegangen werden: Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel, Kreuzbein. Hat der Kunde spezifische Symptome wie z.B. einen Bandscheibenvorfall oder eine Skoliose. Je genauer die Analyse ausfällt, umso eindeutiger kann ich dem Kunden das passende Schlafsystem zuordnen.

 
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